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RUSSKIJ TEATR
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Der
Koffer
Klezmerkonzert
ANIMA
Wolga
Klezmer Ensemble
Kolobok
Die
Schneekönigin

R
Чемодан
- DER KOFFER nach Sergej Dovlatov
Ein-Mann-Stück
mit Vladislav Grakovskiy. Sergej
taugt nicht zum ordentlichen Kommunisten. Als er endlich die
Ausreisegenehmigung bekommt, darf er nur einen Koffer mitnehmen. Einen
Koffer für ein ganzes Leben. In New York angekommen, schiebt er ihn
schnell unter sein Bett. Dort entdeckt er ihn Jahre später wieder. Er öffnet
den Koffer - und die Vergangenheit kommt zu Tage...
Vladislav
Grakovskiy studierte
an der Theater- und Kunsthochschule Taschkent (Usbekistan) und arbeitete
danach am Staatstheater Taschkent und Samara als Schauspieler und
Regisseur. Seit 2002 wohnt und arbeitet er in Deutschland. Grakovskiy
erhielt in Russland zahlreiche Auszeichnungen für seine Stücke.
Sergej
Dovlatov wurde 1941
in Ufa, Sowjetunion, geboren, wohin seine Familie während des Zweiten
Weltkrieges evakuiert worden war. Sein Vater war Jude, seine Mutter
Armenierin. Er studierte Philologie an der Leningrader Universität, wurde
aber nach zweieinhalb Jahren exmatrikuliert. Zahlreiche Versuche, seine
Prosa in den sowjetischen Zeitschriften zu publizieren, scheiterten. Nach
der Veröffentlichung einiger Geschichten in westlichen Zeitschriften wie
„Continent“ und „Time“ wurde er aus dem Journalisten-Verband der
UdSSR ausgeschlossen. 1978 verließ er die Sowjetunion und ging nach New
York, wo er später „The New American“, eine liberale,
russischsprachige Zeitung für Immigranten herausgab und in angesehenen
Magazinen wie „The New Yorker“ und „Partisan Review“ publizierte.
In seiner zwölfjährigen Zeit als Emigrant gab Dovlatov zwölf Bücher in
den USA und in Europa heraus. In der Sowjetunion war er durch den „Samizdat“
und „Radio Liberty“ bekannt. Auf Russisch.
Autor:
Sergej Dovlatov
Regie
& Künstler:
Vladislav Grakovskiy
«Чемодан»
по Сергею
Довлатову
Моноспектакль
лауреата
театральных
конкурсов "Действующие
лица" (Москва)
и "Евразия" (Екатеринбург)
Владислава
Граковского.
Самое
характерное
произведение
современного
классика
русской
литературы -
восемь
новелл
времен
нашего
недавнего
прошлого (а
может,
настоящего?),
когда
советская
власть
казалась
незыблемой,
а люди жили
так странно,
«то печально
смеясь, то
смешно
печалась»...
[auf Russisch; Do 06.10.2011, 20h00; 13/15
€ *, www.grakovski.de]
♥ Klezmer: KLEZMERKONZERT MIT POLINA SHEPHERD &
RITA SIEGMANN
Hören
Sie beim „Abend der Rosen“
Lieder auf Jiddisch, Hebräisch und Russisch sowie instrumentale Klezmerstücke
von Natalya Karmarzin!
Polina Shepherd (voc, piano;
Brighton), geboren in Sibirien/Russland, wuchs in einer russisch-jüdischen
Familie auf und lernte Musik von ihrem Großvater, einem
Knopfakkordeonspieler und ihrer Mutter, einer professionellen Sängerin.
Am staatlichen Konservatorium von Kazan/Tatarstan spezialisierte sie ihre
Gesangstechniken basierend auf instrumentalen Verzierungen und russischen
Volksweisen. Dort schloss sie sich Russlands erster Klezmer-Band „Simcha“
an und wurde bald zur wichtigsten Chorleiterin der ehemaligen Sowjetunion.
International tourt sie mit ihrem „Quartet Ashkenazim“. Derzeit stellt
sie alle ihre früheren Erfahrungen in den Vordergrund, sie komponiert
eigene Lieder und bringt diese mit der in Brighton/England beheimateten
Brass-Band „Fanfara“ zu Gehör, deren Wurzeln auch einen östlichen,
dem Balkan entsprungenen Charakter aufweist.
Rita Aleksandrowa Siegmann (voc),
geboren in Kasachstan, interpretiert mit ihrer voluminösen,
ausdrucksstarken Stimme den Klezmer traditionell und mit viel „Soul“.
Durch ihre dreijährige musikalische Arbeit in Israel, gelingt es ihr, die
in Hebräisch und Jiddisch gesungenen Lieder sehr authentisch vorzutragen.
Ihre Lieder entstammen der osteuropäischen Lebenswelt des jüdischen
Schtetls, darin findet sie ihre Heimat: Überschäumende Hochzeitstänze,
traurige Balladen, augenzwinkernde Walzer und Tangos sowie einfache
„Drei-Kopeken-Stücke“. Traurigkeit verbindet sich mit Ironie und
Lachen.
Natalya Karmazin (piano) gebürtige
Ukrainerin, ist in ihrer Heimat sowie in Deutschland eine gefragte
Pianistin. Sie absolvierte ihr Konzertexamen in Jazz- und Popmusik bei
Prof. Richie Beirach in Leipzig. Die „Tastenvirtuosin“ erhielt 2009
mit ihrem Modern Jazz Quintett „Karma Jazz Group“ das renommierte
„Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt“. Seit 2001 ist sie an der
Waldorfschule in Frankfurt als Klavierlehrerin und Pianistin im Bereich
Eurythmie tätig.
Presse:
„Polina
Shepherd steht in einer Reihe mit Beyle Schaechter–Gottesman, Joshua
Waletzky und dem Duo David Wall und Marilyn Lerner. Hier entsteht ein
neuer Reigen von jiddischen Liedern, der bald zum Kanon des traditionellen
jiddischen Liedgutes hinzugefügt werden muss.“ (CD-Rezension auf
klezmerlog.de)
„Die „Piaf“ des jüdischen Chansons, wie die zierliche, stimmstarke
Sängerin genannt wird, gelang es, die Zuhörer mit ihrem einzigartigen
Timbre zu verzaubern.“ (Offenbach Post über Rita Siegmann)
Breathtaking
Yiddish, Russian and East European vocal music with Polina
Shepherd and Rita Siegmann,
two renowned singers of the Former Soviet Union, accompanied by the
Frankfurter piano player Natalya
Karmazin. Powerful rhythms and profound melodies!
[So
13.11.2011, 19h00; Tische 20; Reihe 15 € *; www.polinashepherd.co.uk;
www.facebook.com/rita.siegmann;
www.natalyakarmazin.com]
♥
Russland:
VOKALENSEMBLE
ANIMA
Auch in diesem Jahr wird das
mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete sechsköpfige A-cappella-Ensemble -
zwei Tenöre, Countertenor, Bariton, Octavbass und Bass - uns mit
vorweihnachtlichem Gesang aus Russland auf die Weihnachtszeit einstimmen.
Das Ensemble bietet ein umfassendes Repertoire an Vokalmusik und
interpretiert russische und westeuropäische geistliche Musik ebenso
beeindruckend wie Madrigale der Renaissance oder avantgardistische Werke.
Ein Klangkörper ersten Ranges!
Das Vokalensemble Anima wurde 1992 in St. Petersburg gegründet.
Alle sechs Mitglieder sind Absolventen des St. Petersburger
Rimski-Korsakow-Konservatoriums. Von Anfang an zeichnete eine rege
konzertante Tätigkeit in Russland und Westeuropa die Gruppe aus. Ihre
Auszeichnungen: Goldmedaille beim Internationalen Chorwettbewerb Darmstadt
(1999), Silber- und Bronzemedaillen beim Internationalen Chorwettbewerb in
Tolosa, Spanien (2003, 2006, 2010).
An
admirable ensemble of the world class! The
Vocal Ensemble Anima - founded in St. Petersburg in 1992 - presents Christmas
vocals at the highest level. After graduating from the St. Petersburg
Rimsky-Korsakov Conservatoire, the Ensemble has extensively performed both
in Russia and abroad from the very first days.
[Mi
07.12.2011, 20h00; 15/17 € *, www.anima-spb.com
]

♥ Klezmer:
WOLGA KLEZMER ENSEMBLE
Das
Wolga Klezmer Ensemble präsentiert
ein breit gefächertes Repertoire bekannter jiddischer Lieder und osteuropäischer
jüdischer Instrumentalmusik.
Alexander Rodin (cl, Leitung) war nach seinem Studium der Klarinette
am Konservatorium Orchestermitglied im Theater für Oper und Ballett in
Samara und unterrichtete an der dortigen Musikhochschule. Hier spielte er
auch unter dem berühmten Dirigenten Mstislav Rostropowich. Ab 1996
bereiste er als Leiter und Solist des Ensembles für jüdische Musik „Aliya“
ganz Russland und Europa und gewann 2000 den 2. Platz im
„Internationalen Wettbewerb der Jüdischen Musik“ in Moskau. 2001
wanderte er nach Deutschland aus. Die Berufung seines Lebens bleibt die
Klezmer-Musik, die Jahrhunderte lang die traditionelle Fest- und
Feiermusik der aschkenasischen Juden insbesondere in Osteuropa war.
Künstler: Alexander Rodin (cl, Leitung), Serhij Sayfulin (vio), Alexander Kleonov (p), Don Hein (b) und Paul Pflanz
(dr).
Yiddish,
Russian and East European folk songs – the Wolga Klezmer Ensemble presents a colorful repertoire of Klezmer
music. Fresh and creative!
[Fr 16.12.2011, 20h00; 15/17 € *; www.wolga-klezmer.de
]
КОЛОБОК
-
Kolobok / Russisches Kindermärchen
Ein interaktives Märchen-Spiel mit der Theatergruppe
Vladislav Grakovskiy über den berühmtesten Märchenhelden Russlands,
der vor keinem Gegner Angst hat und für alle komplizierten Lebenslagen
eine clevere Lösung parat hält...
Vladislav
Grakovskiy studierte an der Theater- und Kunsthochschule
Taschkent (Usbekistan) und arbeitete danach am Staatstheater Taschkent und
Samara als Schauspieler und Regisseur. Seit 2002 wohnt und arbeitet er in
Deutschland. Grakovskiy erhielt in Russland zahlreiche Auszeichnungen für
seine Stücke.
Regie: Vladislav Grakovskiy
Театральная
группа
Владислава
Граковского
представляет
интерактивную
сказку-игру.
Самый
знаменитый
сказочный
герой в
России,
которому
нипочем
никакой
противник,
который с
честью
выйдет из
любого,
самого
сложного
положения.
Образец оптимизма для всех нас – неподражаемый КОЛОБОК.
Kolobok is a Russian fairy tale for children with the drama group of Vladislav
Grakovskiy about the famous fairy tale hero Kolobok who is afraid of
nothing and finds a smart solution to every problem.
[auf
Russisch; Sa 17.12.2011, 15h00; 11/13 € *, www.grakovski.de
]
Kindertheater:
Die
Schneekönigin Märchenspiel
von Jewgeni Schwarz
Die
Geschwister Gerda und Kai leben behütet bei ihrer Großmutter. Die
Geborgenheit ihres Alltags wird jäh durch den selbstsüchtigen, mächtigen
Kommerzienrat unterbrochen, der den im Winter blühenden Rosenstock von
der Großmutter abkaufen will. Nachdem er ein klares „Nein“ hört,
schwört er Rache: Er schickt die Schneekönigin, der es gelingt, Kai in
ihr eiskaltes Schloss zu entführen. Die kleine Gerda begibt sich mutig
ganz allein auf eine lange, abenteuerliche Reise nach Norden, um ihren
geliebten Bruder wiederzufinden. Dabei wandert sie durch den Blumengarten
einer guten Zauberin, trifft auf zwei sprechende Krähen, einen
trickreichen König, einen verspielten Prinz mit seiner launischen
Prinzessin und eine Räuberbande. Das Räubermädchen schenkt Gerda ihr
sprechendes Rentier, das sie endlich zum eisigen Schloss der Schneekönigin,
bringt ...
Der Märchenerzähler, ein guter Freund von Gerda und Kai, erzählt nicht
nur dem Publikum sein Märchen, sondern nimmt auch an allen Abenteuern
teil. Nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ hilft er der kleinen
Gerda ihren Bruder zu retten.
Autor:
Jewgeni Schwarz nach Hans
Christian Andersen
Darsteller: 20 Kinder und
Jugendliche aus dem
Theaterstudio des russischen Kultur-, Sozial- und Bildungszentrum ISTOK;
Regie:
Anastasia Heidrich
[auf
Russisch; Do 28.04.2012, 16h00; 11 € *,
http://www.istok-ev.org
]
*
=
Ermäßigung / Reduction: 3 €

©
Das Internationale Theater
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