... die Kunst der Welt
am Main ...
DEUTSCHE
BÜHNE
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Musik
der Alpen
Bundeskabarett
Glückliche
Tage
Bunbury
To
be or not to be ... Sein oder Nicht-Sein
Einladung
zum Taubenvergiften
Tucholsky
♥
ALPENLÄNDISCHE
MUSIK / MUSIC OF THE ALPS
Die Alpenländische Musik ist ein Musikstil, der in den überwiegend
deutschsprachigen Alpenregionen Bayern, Österreich, Schweiz und Südtirol
durch Überlieferung gepflegt wird. Akkordbrechungen, parallele
Zweistimmigkeit und ein "auf und ab" wie die Berge der Alpen mit
Wiederholungen sind für sie charakteristisch. Ihr
einfachen Harmonieschemata ermöglicht das freie Zusammenspiel mehrere
Instrumente und Stimmen. Traditionell war es Tanzmusik, aber auch bei gut
gespielter Stubenmusik bleibt der tanzmusikalische Charakter
spürbar.
Martin Kerber
stammt aus Kempten im Allgäu; er wuchs in einer Musikerfamilie auf, machte bereits mit 3 Jahren erste
Erfahrungen auf der Bühne. Er wurde auf 14 Tasten-, Zupf-, Streich- und
Blasinstrumenten ausgebildet. Zither erlernte er bei Lili Grünwald-Brandlmeier
in München. Sein künstlerisches Diplom (Trompete) und sein pädagogisches
Diplom (Klavier) erwarb er an der Musikhochschule München. Das
Jazzstudium am Richard-Strauss-Konservatorium rundete seine Studienzeit ab.
Es folgte eine intensive Konzerttätigkeit, Gastspiele in über 30 Ländern,
über 30 Studio-Produktionen, zahlreiche Rundfunk- und Fernsehauftritte,
Preise und Auszeichnungen als Multiinstrumentalist (auch Arrangeur und
Komponist). Heute ist Martin Kerber Lehrer an der Musikschule Oberallgäu-Süd.
Das
Sunnblick Quartett ist eine
Volksmusikgruppe, die sich der stilgerechten und authentischen Pflege der
Tiroler Tanz- und Stubenmusik verschrieben hat. Typisch ist zunächst die Tiroler
Harfe (Barbara Hentschl), die als Melodie- oder Begleitinstrument
genutzt wird; sie ist die Vorläuferin der Konzertharfe. Die
rhythmisch-akkordische Begleitung übernimmt das Osttiroler diatonisch
gestimmte Hackbrett (Christiane
Bacher). Die ebenfalls diatonisch gestimmte steirische
Harmonika (Thomas Hentschl)
besticht durch ihren unverwechselbaren silbrigen Klang, während der Kontrabass
(Jens Weiß) das Fundament
der Musikgruppe
bildet. Ihr Repertoire besteht aus Landlern, Boarischen Polkas
und Tanzmusik und dazwischen auch immer wieder Gesangseinladen.
Erleben Sie
mit uns in einem authentischen Musikabend mit lebfrischem Übermut, aber
auch Besinnlichkeit die Musik und
das Lebensgefühl der deutsch-österreichischen
Alpenregion!
[Do 14.01.2010, 20h00; ab
€ 15/12 (red)]
DAS BUNDESKABARETT: " Ein
schwerer Fall" Schrill,
verrückt und dabei unsäglich komisch, so der WDR über das
Bundeskabarett. "Ein schwerer Fall" ist die Premiere der drei
Weltverbesserer im Lachgeschäft.
Sebastian
Pufpaff,
Henry Schumann und Martin
Zingsheim sind angetreten, Deutschland zu retten. In ihrem Stück über
Liebe, Hass, Geld und den Schweigefuchs prallen die bundesrepublikanischen
Parallelgesellschaften aufeinander. Das ungleiche Trio mit dem Hang zur
Dramatik sitzt auf dem festgefahrenen Schiff „MS Deutschland 2“ und
hat zwei Stunden Zeit, irgendwie zueinander zu finden. Dabei irren sie
durch deutsche Missverständnisse und Schuldzuweisungen, hüpfen graziös
skurril über das Minenfeld aktueller politischer und gesellschaftlicher
Geschehnisse und nehmen alle, nur sich selbst nicht zu ernst.
Die Presse: "Eine brillante Bühnenshow der Neulinge im
kabarettistischen Geschäft begeisterte mit Wortwitz und Synchronität
ihrer Dialoge." (WAZ) "Erfrischend respektlos und sympathisch
bekloppt'! (Generalanzeiger Bonn) [Fr
22.01.2010, 20h00; ab € 15/12 (red.) www.bundeskabarett.de]
Erstmals in
Frankfurt! SAMUEL
BECKETT - GLÜCKLICHE TAGE in
der Regie von PETER
BROOK (The rehearsal
version)
FAZ-ANkündigung
und FR-Portrait
Mit
Samuel Becketts „Glückliche Tage“ kommt nach langer Pause wieder eine
Inszenierung des bekannten Theaterregisseurs Peter Brook nach Frankfurt.
Das Stück selbst konnte man schon auf verschiedenen Bühnen sehen. Doch
nun gibt es die Möglichkeit mit dieser Aufführung, bei der es sich im übrigen
um Brooks erste Deutsche Inszenierung handelt, eine bis auf die absolute
Notwendigkeit reduzierte Variante des Stückes zu erleben. In dieser,
parallel zu Proben entstandenen, „rehearsal version“ verzichtet der
Altmeister auf jegliches Beiwerk wie Bühnenbild oder Kostüm; sie ist
eine Reduktion der von Beckett vorgegeben Spielvorlage, offen für alle
denkbaren Spielorte, etwas unverwechselbar Eigenes schaffend.
Verkörpert wird der Hauptcharakter Winnie durch die großartige Miriam
Goldschmidt. Die Art und Weise wie sie mit Ihrer Stimme, Ihren Blicken
und vor allem Ihrer Mimik den Zuschauer berührt und ihn in ihren Bann
zieht, gibt dem Stück eine Intensität, die weit über den eigentlichen
Reiz an Becketts Texten hinausgeht. Sie studierte Tanz und Schauspiel in
Paris, arbeitete u.a. zusammen mit Harry Buckwitz, Peter Zadek, Peter
Stein, Georg Tabori und seit 1971 immer wieder mit Peter Brook. Ihr zur
Seite steht der schweigsame und wortkarge Willie (Wolfgang Kroke), der das krasse aber stets präsente Gegenteil von
Winnie darstellt, so wie man sich ihn wünscht.
Der Zuschauer wird ins Schwärmen geraten, wenn Winnie sich immer wieder
etwas schönredet, kommentiert oder anmahnt, sich nie mundtot kriegen lässt.
Im atmosphärischen Theatersaal des ITF erwartet ihn ein sehr
unmittelbares und intensives Theatererlebnis.
Wir danken der Gesellschaft der Freunde Internationales Theater Frankfurt
für ihre Unterstützung. [Fr 29. und Sa 30.01.2010, 20h00; ab € 21/18]
Ankündigung der Frankfurter
Allgemeinen Zeitung vom 29.01.2010:
In
nächster Nähe
Der
Regisseur Peter Brook hat ihr die Winnie auf den Leib geschneidert:
Miriam Goldschmidt spielt Becketts "Glückliche Tage" am
Internationalen Theater.
Von Eva-Maria Magel
Kaum ein
Tag vergeht ohne das Heranwachsen des Wissens. Insofern ist es ein Glücksfall,
dass Miriam Goldschmidt in den vergangenen sieben Jahren so oft die Winnie
in Becketts "Glückliche Tage" gespielt hat, in dem dieser Satz
fällt. Näher kann einem eine Figur vermutlich nicht kommen als diese
Winnie, die Beckett in einen Erdhügel gesteckt hat, wo sie im unendlichen
Monolog letzte Dinge, Kleinigkeiten und Komik zum großen Ganzen formt.
"Es
ist eine Offenbarung, jedes Mal neu", sagt Miriam Goldschmidt, der
Peter Brook, der legendäre Regisseur der Bouffes du Nord, im Jahr 2003
eine Winnie quasi auf den Leib geschneidert hat - es war das erste Mal,
dass der in Paris arbeitende Brite ein Stück in deutscher Sprache
inszeniert hat. Monatelang hatte sich Miriam Goldschmidt, die seit den
siebziger Jahren immer wieder mit Brook gearbeitet hat, die lange Jahre,
auch in der Rhein-Main-Region, mit Harry Buckwitz und an der Berliner
Schaubühne mit Peter Stein und Kolleginnen wie Edith Clever und Jutta
Lampe spielte, auf die Winnie vorbereitet, auf "diesen Wahnsinnstext,
der eine hochmusikalische Mathematik ist", wie sie sagt. Schon damals
entstand, auf ihre Idee hin, neben der "großen" Version mit
Kostüm und Bühnenbild eine kleine, die Miriam Goldschmidt vielleicht
noch mehr liegt. Eine "Rehearsal version", die Probenversion,
ohne Requisiten, ganz einfach am Küchentisch. "Wenn man das Stück
fest etabliert in seinen Tonfällen, ist es tot", findet Goldschmidt.
In der Probenversion bleibe es stets lebendig, wandelbar. "Dazu
entsteht eine intime Nähe zum Publikum. Das ist eine Version, die man
nicht rausbrüllen kann. Das muss in unerhört feinen Vibrationen
stattfinden", sagt Goldschmidt. Eine Herausforderung, der sie sich
und das Publikum jedes Mal neu stellt. Ihr Willie ist Wolfgang Kroke, der
in der Probenversion zum erzählenden Partner wird.
Das
Spielen am Küchentisch, karg und schlicht, ganz auf das Schauspiel
konzentriert, ist eine Art des Inszenierens, die ihr selbst auch als
Regisseurin sehr liegt - und die man in der Vergangenheit auch schon in
der Region sehen konnte: Am Mousonturm hat Goldschmidt früher einmal
inszeniert, und auf Tourneen war sie, als Darstellerin und Regisseurin,
immer wieder zu Gast, ein Stück, mit dem sie berühmt wurde, ist ihre
eigene Fassung des "Dibbuk", die sie viele Jahre lang gespielt
hat.
Nun
ist die in Berlin lebende Schauspielerin nach langer Zeit wieder in
Frankfurt zu sehen - ihrer Geburtsstadt. Mit der sie allerdings auch
schwierige Erinnerungen verbindet. Eine zwiespältige Rückkehr also, denn
Miriam Goldschmidt, die eine ganze Weile dagegen ankämpfen musste, als
dunkelhäutige "Exotin" im Theaterbetrieb besetzt zu werden, hat
als schwarzes Kind in verschiedenen Kinderheimen bis zu ihrem sechsten
Lebensjahr allerhand Erfahrungen mit Rassismus, Diskriminierung,
Entbehrungen gesammelt. "Ich war natürlich ein Fremdkörper. Aber
das war sicher die Geburtsstätte meiner Imagination. Ich habe mich aus
diesem Schlamassel heraus erfunden", sagt sie im Rückblick.
"Heimatgefühle" habe sie nirgendwo. Vielleicht aber auf der Bühne,
"oder im Spiel".
Die
Goldschmidts, ihre Adoptiveltern, mit denen sie in der Frankfurter
Umgebung noch einige Jahre lebte, hätten sie in Kontakt mit
humanistischer Bidlung gebracht. Und dann, in den sechziger Jahren, brach
die junge Schauspielerin nach Paris auf, um Tanz und Schauspiel zu
studieren - und traf auf Peter Brook, dessen Arbeit sie in ihren Bann
schlug. Bis heute, denn derzeit tourt sie mit einem weiteren Stück, das
Brook ihr 2008 inszenierte: "Warum Warum". Dieser Theaterabend
über das Theater allerdings war hierzulande noch nicht zu sehen.
Vorstellungen
heute und morgen jeweils um 20 Uhr im Internationalen Theater
Frankfurt
Text:
F.A.Z., 29.01.2010, Nr. 24 / Seite 48
Frankfurter
Rundschau:
Im Porträt
Die Frankfurt-Rückkehrerin
Von Claus-Jürgen Göpfert

Für
sie ist es eine Rückkehr nach langer Zeit. Und nach einer großen
Wegstrecke, die sie an wichtige deutsche und französische Bühnen führte,
aber auch nach Afrika. Miriam Goldschmidt ist in Frankfurt geboren und
aufgewachsen, in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Jetzt bringt die
Schauspielerin den Glanz des Welttheaters in ein kleines Frankfurter Haus:
Im Internationalen Theater in der Zoo-Passage spielt sie in einer
Inszenierung von Regie-Star Peter Brook in Samuel Becketts "Glückliche
Tage".
In Frankfurt wurde die ausgebildete Tänzerin als Kleinkind adoptiert:
"Ich habe meine Mutter nie kennengelernt." In der Stadt besuchte
sie das Gymnasium - und hier wurde sie auch fürs Theater entdeckt.
Goldschmidt erinnert sich noch gut an ihr Vorsprechen bei Harry Buckwitz,
dem damaligen Intendanten des Frankfurter Schauspiels. Das war im Jahr der
Studentenrevolte, 1968, die Stadt von Demonstrationen und Aufbruchstimmung
geprägt. "Ich hatte mir selbst drei kleine Szenen geschrieben, eine
hieß Trüb, eine andere Das Loch." Goldschmidt lacht leise.
Buckwitz gefiel der selbstbewusste Auftritt, noch im gleichen Jahr
engagierte er sie: Von 1968 bis 1971 arbeitete die Debütantin für ihn am
Stadttheater Darmstadt. Doch im Rhein-Main-Gebiet hielt es sie nicht
lange. Sie empfand wie andere junge Schauspieler damals "einen Ekel
vor dem alten Stadttheater". Da half eine glückliche Fügung: 1971
begegnete sie Regisseur Peter Brook, folgte ihm ans Theater nach Paris.
Bis heute, sagt sie, "ist er der wichtigste Regisseur für
mich".
Obwohl
sie mit so vielen anderen Großen des Theaters zusammengearbeitet hat: Mit
Peter Stein, Luc Bondy, George Tabori, Matthias Langhoff, Frank Baumbauer.
Aber mit Brook ging sie in Afrika auf Tournee, in Algerien, Niger,
Nigeria. Und er brachte sie auch mit den Stücken von Beckett zusammen.
"Es geht darum, das Geschehen auf der Bühne auf ganz wenig zu
reduzieren", sagt sie.
Wie in "Glückliche Tage", da ist sie die Winnie, die buchstäblich
feststeckt: In einem Erdhügel, erst mit dem Oberkörper, dann bis zum
Kopf. Und dennoch hört Winnie nicht auf, zu reden - sie plappert geradezu
um ihr Leben. "Die Sehnsucht nach Glück", sagt Goldschmidt, ein
Zitat aus "Glückliche Tage". Im Internationalen Theater sind
sie nicht wenig stolz, die Schauspielerin mit ihrem Partner Wolfgang Kroke
gewonnen zu haben. "Wir holen Top-Produktionen zu uns", sagt
Theaterleiter Jan Mayer.
[
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Copyright © FR-online.de 2010
Dokument erstellt am 28.01.2010 um 16:07:05 Uhr
Letzte Änderung am 28.01.2010 um 19:45:04 Uhr
Erscheinungsdatum 29.01.2010 | Ausgabe: d
BUNBURY frei nach Oscar Wilde
eine Inszenierung von Parviz Barid (Mitra Theater) mit Alba
Lenertz, Daniela Preuser, Julia Stolze,
Jutta Praetorius-Schmitz, Alexander Guzian Anna Marie Ewald, Peter
Toussaint, Leander Hohmann und Norbert Deeg.
Das
Bunbury von Parviz Barid spielt nicht in der Zeit von Oscar Wilde, sondern
im England von heute: die Machtverhältnisse der Geschlechter haben sich
verändert und das Denken in Klassen wird vom Denken in Rassen
ersetzt.
Um
die Freiheit, Vorteile und Vergnügen der Großstadt London zu genießen,
gibt sich Jaya, Inderin & Besitzerin einer Firma zur
Entwicklung von Software, immer als ihre nicht existente Schwester
"Ernestine" aus. Sie verliebt sich in Glenn, der Sohn von
Lady Bracknell und Cousin von Alice, ihrer besten Freundin, ist. Sie ihm
einen Heiratsantrag. Alice hingegen genießt die Vorteile des
Landlebens, in dem sie ihrerseits einen ausgedachten Freund Namens "Bunbury"
dort besucht. Alice besucht das Landhaus von Jaya unter der falschen
Behauptung, Jayas Schwester "Ernestine" zu sein und verliebt
sich dabei in Jayas Mündel Sam. Alice, die Buchhalterin der Lady
Bracknell, versucht, ihrer Tante (Lady Bracknell) klar zu machen, dass
eine Heirat von Jaya mit Glenn für das finanzielle Überleben Lady
Bracknells Unternehmens notwendig ist. Lady Bracknell ist dagegen
gegen eine Heirat ihres Sohns Glenn mit Jaya. Sie versucht, den Zugang
Jayas in ihre englischen Edelfamilie zu verhindern. Einer Hochzeit ihrer
Nichte Alice mit Sam stimmt sie jedoch zu, nachdem sie von dessen recht
anständigem Vermögen gehört hat. Jaya will aber Ihre Einwilligung nur
geben, wenn sie im Gegenzug Glenn heiraten kann ...
[Sa 13.02., 20h00 und So 14.02.2010, 19h00;
ab 15/12
€]
TO BE OR NOT
TO BE ... SEIN oder NICHT SEIN ..
das
ist hier die Frage nach Leben, Liebe, Lust, Leidenschaft und Tod. Heiter,
melancholisch, rebellisch, zärtlich, frech und absurd. „Life
ist a jest, and all things show it - I thought so once, but now I know
it.“ ("Mein Grabspruch", John Gay)
In poetischen Bildern, Balladen, Geschichten und Liedern erzählen und
besingen berühmte englische Dichter aus verschiedenen Jahrhunderten Mysterium
und Illusion, Wahrheit, Lüge und Schicksal der Menschennatur….
Zu
Wort kommen Dichter wie z.B. William Shakespeare, John Milton,
Christopher Marlowe, Ben Johnson, Daniel Defoe, George Orwell, Oskar
Wilde, Ronald D. Laing. Umrahmt werden die poetischen Werke von Musik
Henry Purcells, Traditionals, The Beatles, Sting, Elton John u.a.
Der Schauspieler Moritz Stoepel und der Pianist Wolfgang Nieß
entfachen ein poetisch-musikalisches Feuerwerk aus den unterschiedlichsten
Facetten des menschlichen Seins ... oder Nicht-Seins ... gewürzt
mit humorvollen Dialogen, absurden Wortspielerein, gefühlvollen
Balladen, rebellischen Reden und fetzigen Popsongs.... The Show must go
on! [Sa 13.03.2010; 20h00; 15/12 - 19/16 €;
auf Deutsch; www.MoritzStoepel.de]
♥ EINLADUNG ZUM
TAUBENVERGIFTEN -
Der gebürtige Österreicher Alexander
Morandini (Gesang, Schauspiel) und Alexander
Klein (Klavier) erzählen von Dingen, die wir selbst schon oft erlebt
haben: über die Unbeschwertheit der Liebe, deren Sperrigkeit, über das
Verlassenwerden, die Ehe, über Lebensphilosophien, die Sinnsuche, über
die menschlichsten Verfehlungen, Dummheiten, den Neid, die Schaulust und
vielerlei sonstige Wahrheiten.
Alexander Morandini erhielt
in seiner Heimatstadt Salzburg am Mozarteum seine musikalische Ausbildung. Nach dem
Besuch der Schauspielschule am Volkstheater in Wien folgten Engagements bei
den Salzburger Festspielen, dem Wiener Volkstheater, dem Theater an der
Josefstadt und ab 1996 auch in Deutschland, vor allem Dessau und Berlin. Neben
seiner schauspielerischen Tätigkeit arbeitet er an
musikalischen und literarischen Programmen mit einer Vorliebe für die
Lieder von Georg Kreisler.
[Sa 20.03.2010; 17;
19 €]
Tucholsky -
ZWISCHEN GESTERN UND MORGEN - Glossen,
Grotesken und Gedichte von Kurt Tucholsky -
Eine szenische Lesung
mit Achim Barrenstein, musikalisch gestaltet und begleitet von Waltraut
Bartl.
Achim
Barrenstein,
studierter Schauspieler und Ensemblemitglied zahlreicher Staatstheater,
erweckt mit seinem schauspielerischen Können und der dramaturgisch
geschulten Stimme die Figuren zum Leben. Der
Pianistin Waltraut Bartl gelingt es, mit der Bearbeitung
ausgewählter Musikstücke, unter anderem von Debussy, Tschaikowsky, Saint
Saens, Dvorak, und Brahms, sowie mit passenden Zitaten bekannter Melodien
und mit eigenen Klangbildern die vorgetragenen Texte stimmungsvoll
musikalisch zu untermalen.
Tucholskys Texte sind nach wie vor aktuell, auch und vor allem, wenn
sie zwischenmenschliche Beziehungen aufs Korn nehmen. Gerade diese
Fähigkeit, nicht nur die Fehler der anderen, sondern auch die eigenen
Unzulänglichkeiten scharfsinnig im Blick zu haben, machen die Texte so
interessant. Man fühlt sich oft
ertappt, wenn man Tucholsky liest. Die Künstler haben Glossen, Satiren und
Gedichte gewählt, die Konflikte zwischen Mann und Frau zum Thema haben oder
die die „hohle“ Gesellschaft, den Spießbürger zum Thema haben, dessen
Selbstgefälligkeit nur schwer zu ertragen ist. „Zwischen
Gestern und Morgen“ wendet sich an alle, die Freude am tiefsinnigen
Humor haben, die sich von einer Verbindung aus Wortwitz und Melancholie
faszinieren lassen und die sich gerne einlassen auf Texte, die in Verbindung
mit Klaviermusik einmal mehr unter die Haut gehen. [Sa
27.03.2010, 20h00; 15/12; 17/14 €]
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ITF Frankfurt
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