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Gehn
ma Tauben vergiften im Park
Wien
... A Wahnsinn
Jaques
und Georges
Verehrt
Verfolgt Vergessen

GEHN
MA TAUBEN VERGIFTEN IM PARK –
Hommage an Georg Kreisler
„Die Nähe des Todes spricht aus allem, was ich schreibe und komponiere.
Ich brauche kein Requiem.“ Georg Kreisler im Interview mit „Die
Zeit“, Sommer 2011. Kreisler,
geboren im Juli 1922, verstorben im November 2011, braucht kein Requiem
– aber er verdient eine Hommage. Hoch bejubelt und zutiefst gehasst,
polarisierte er wie kaum ein anderer Bühnenkünstler des 20.
Jahrhunderts. Der Kabarettist, Komponist, Sänger und Dichter wusste die
großen und kleinen Dramen des Lebens mit spitzer Feder, scharfer Zunge
und schwarzem Humor aufs Korn zu nehmen.
Alexander Morandini (voc,
Schauspiel) stellt den herausragenden Kabarettisten in den Mittelpunkt
seines Programms aus bösen und makaberen Chansons und Monologen. Dazu
wird er von Alexander Klein am Klavier begleitet:
Alexander
Morandini absolvierte
eine musikalische Ausbildung in seiner Heimatstadt Salzburg am Mozarteum.
Nach dem Besuch der Schauspielschule am Volkstheater Wien trat er u.a. bei
den Salzburger Festspielen und dem Theater an der Josefstadt auf.
Alexander Klein
absolvierte ein Klavierstudium an der Hochschule der Künste, Berlin, und
tourte u.a. auch mit Tim Fischer.
The
Austrian actor and singer Alexander Morandini presents a tribute to
the outstanding littérateur and polarizing artist Georg Kreisler,
recently deceased
in November 2011. Alexander
Klein
on piano.
[Sa
14.01.2012, 20h00; 18/23 € *; www.alexander-morandini.de]
Kabarett:
WIEN
... A WAHNSINN
Wien,
Du seltsame Stadt, voll Groteskem und Verwunderlichem... Seltsames Wien
„ an der schönen blauen Donau“ – ob Stadt der Liebe, der Lieder,
eine sterbende Märchenstadt oder stets „die Stadt meiner Träume“...
Vor allem aber Stadt der funktionierenden Legenden. Böswillige behaupten,
dass die Legenden überhaupt das Einzige seien, was in Wien funktioniert.
Und die Legenden funktionieren, solange es Wirklichkeiten gibt, die sich
nach ihnen richten. In Wien entwickeln sie sich zur Wirklichkeit. Von den
Lipizzanern der Spanischen Hofreitschule bis zum Burgtheater und der Oper,
vom Restaurant Sacher oder dem Café Central bis zum Zentralfriedhof, es
sind die funktionierenden Legenden, die das Charakterbild Wiens zeichnen.
Und wer könnte all diesen Legenden besser Leben einhauchen als die
Kaffeehausliteraten und die berühmten Komponisten von einst und jetzt:
Johann Nestroy, Peter Altenberg, Anton Kuh, Friedrich Torberg, Karl Kraus,
H.C. Artmann, El Awadella, Hugo Wiener, Hermann Leopoldi, Johann Strauss,
Franz Schubert u.v.a. mehr.
Moritz
Stoepel – Gewinner des Harlekin-Preises der Stadt Frankfurt mit dem Freien
Schauspiel Ensemble Frankfurt – arbeitete an zahlreichen deutschen
Theaterbühnen. Darüber hinaus gastiert er als vielseitiger Solokünstler
mit großem Erfolg im In- und Ausland. Stoepel ist regelmäßig zu Gast am
Internationalen Theater, zuletzt mit „Stille Nacht allerseits!“ und
„Lasst mich den Löwen auch noch spielen“.
Begleitet wird er bei diesem Programm von Wolfgang
Nieß. Der „Pianisten für die besondere Noten“ erhielt seine
Ausbildung am Peter-Cornelius-Konservatorium, Mainz.
The
famous Viennese coffeehouse literati and composers provide the ingredients
for this atmospheric portrait of a city: Actor Moritz Stoepel and pianist Wolfgang
Nieß serve a skillfully blended melange, a musical and literary
delicacy!
[auf Deutsch; So 05.02.2012, 19h00; 18/23 € *; www.moritzstoepel.de; youtube | Moritz Stoepel]

Theater und Chanson:
Jacques
und Georges
Lebendig, aufrecht, lächelnd geht er durchs Leben: Jacques
Prévert – Großstadtpoet, Surrealist, Realist, Revolutionär,
Romantiker, ein Pariser Gefährte von Ringelnatz, Tucholsky, Morgenstern,
Brecht.. Er beginnt seine Karriere als Drehbuchautor („Die Kinder des
Olymp“ (1943), „Der Glöckner von Notre Dame“ (1956)). Seine ersten
Gedichtbände erscheinen nach dem Krieg, treten an gegen Militarismus,
Bigotterie und soziales Unrecht – gegen die großen und kleinen Tyrannen
unserer Welt. Préverts Lyrik und Prosa verzaubern durch ihre Schlichtheit
und Verständlichkeit, sind dabei oft voller raffinierter Wortspiele, überraschender
Metaphern und tiefer Poesie.
Georges Moustaki, einer der
populärsten französischen Chansoniers, schrieb zunächst für große
Interpreten wie Piaf, Montand und Greco. Seine eigene Karriere als
gefeierter Dichter und Liedermacher begann 1968. Mit einfühlsamer Poesie
und Musik erzählt Moustaki von der Liebe und den Sehnsüchten, den Träumen,
Ängsten und Hoffnungen der Menschen und ist somit ganz nah an der
poetischen Welt von Jacques Prévert.
Moritz
Stoepel, Gewinner des Harlekin-Preises der Stadt Frankfurt mit dem Freien
Schauspiel Ensemble, arbeitete an zahlreichen deutschen Theaterbühnen.
Darüber hinaus gastiert er als vielseitiger Solokünstler mit großem
Erfolg im In- und Ausland. Stoepel ist regelmäßig zu Gast am ITF,
zuletzt mit „Wien… A Wahnsinn“.
Darsteller: Moritz Stoepel (Schauspiel, Gesang, Instrumente)
Presse: Moritz Stoepel
„beschränkte sich nicht auf ein simples Vortragen von Gedichten,
vielmehr inszenierte er sie zu spannenden Geschichten, die mit
schillernden Figuren besetzt sind. Mit einem großen Arsenal
verschiedenster Instrumente begleitete der vielseitige Schauspieler sich
selbst auf seiner Reise durch das lyrische Werk des Poeten Jacques Prévert.
… Er schrie, flüsterte, hauchte und näselte die Worte, und wechselte
dabei zwischen Alltäglichem und Phantastischem mühelos hin und her.“
(Wormser Zeitung, 2006)
Texts by Jacques
Prévert and chansons by Georges
Moustaki, selected, played, recited und sung by the multi-talented
actor Moritz Stoepel.
[Schauspiel
auf Deutsch, Gesang auf Französisch; Fr 16.03.2012, 20h00; Tische vorne
18/23 € *; www.moritzstoepel.de
; youtube | Moritz Stoepel]
Kabarett:
VEREHRT
VERFOLGT VERGESSEN - Deutsch-jüdisches
Kabarett
Robert
Kreis, selber ein bekannter Kabarettist und Entertainer, wendet sich
der großen Vergangenheit seines Metiers zu. Er ruft die einstmals berühmten,
dann aber verfolgten Künstler des Kabaretts und Varietés jener Zeit auf.
Das Publikum liebte sie, doch der tödliche Schatten des
Nationalsozialismus legte sich ganz früh auf diese Welt. Texte und Lieder
von Max Ehrlich, Willy Rosen, Alice Dorell, Kurt Gerron, und Paul
O’Montis sind in diesem Programm wieder im Rampenlicht. - Das ist das
Beste was man heute tun kann: die großen jüdischen Künstler des
Kabaretts nicht zu vergessen. Robert Kreis bringt sie auf die Bühne und
stellt sie in die große Tradition ihres Metiers.
Robert Kreis ist einer der Großen des Unterhaltungsmetiers heute.
Seit 30 Jahren spielt er mal im Solo, mal mit eigenem Orchester auf den Bühnen
des Varietés und des Kabaretts, so in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln
oder Frankfurt. Ebenso tritt er auch in Filmrollen und Fernsehshows auf.
Schon früh faszinierte ihn die große europäische Geschichte der
Unterhaltung der 20er und 30er Jahre des 20 Jahrhunderts, besonders aber
die deutsch-jüdischen Formen. Er wurde zum Sammler und dann zum Kenner
dieser Zeit, die er selber immer wieder in seiner Bühnenfigur – mit
Frack und Zylinder – aufruft. Sein Programm VEREHRT VERFOLGT VERGESSEN
folgt dem gleichnamigen Buch von Ulrich Liebe.
Autor:
Ulrich Liebe
Künstler: Robert Kreis
[Deutsch Sa 17.03. 20h00;
Tische
vorn 18/23 € *; www.robert-kreis.com
]
* = Ermäßigung /
Reduction: 3 €

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